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Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR)Ausschreibung Jahresprogramm 2023 Meldung vom 30. Juni 2022

Das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) hat das Jahresprogramm 2023 zum Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) mit Bekanntmachung vom 24. Juni 2022 im Staatsanzeiger ausgeschrieben.

Das ELR
Mit dem ELR hat das Land Baden-Württemberg ein umfassendes Förderangebot für die strukturelle Entwicklung ländlich geprägter Dörfer und Gemeinden geschaffen. Gefördert werden Projekte, die lebendige Ortskerne erhalten, zeitgemäßes Wohnen und Arbeiten ermöglichen, eine wohnortnahe Versorgung mit Waren und Dienstleistungen sichern sowie zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen. Ziel des Jahresprogramms 2023 ist, Impulse zur innerörtlichen Entwicklung und Aktivierung der Ortskerne zu setzen. Projektträger und Zuwendungsempfangende können neben den Kommunen beispielsweise auch Vereine, Unternehmen und Privatpersonen sein.

Wo liegen die Förderschwerpunkte?
Im Förderschwerpunkt Grundversorgung steht die Sicherung der örtlichen Grundversorgung mit Waren und Dienstleistungen des täglichen bis wöchentlichen Bedarfs im Vordergrund. Gefördert werden unter anderem Dorfgasthäuser, Dorfläden, Metzgereien, Bäckereien und Handwerksbetriebe. Zur Grundversorgung können auch Arztpraxen, Apotheken und andere Dienstleistungen im Gesundheitsbereich gehören. Investitionen von Kleinstunternehmen der Grundversorgung und für Einrichtungen für lokale Basisdienstleistungen können mit einem erhöhten Fördersatz von bis zu 30 % (ggf. 35 % bei zusätzlichem CO<sub>2</sub>-Speicherzuschlag) gefördert werden.

Im Förderschwerpunkt Wohnen/Innenentwicklung werden die Erhaltung und Stärkung der Ortskerne insbesondere durch Umnutzung vorhandener Bausubstanz, Maßnahmen zur Erreichung zeitgemäßer Wohnverhältnisse (umfassende Modernisierungen); innerörtliche Nachverdichtung (ortsbildprägende Neubauten in Baulücken); Verbesserung des Wohnumfeldes, Entflechtung unverträglicher Gemengelagen sowie die Neuordnung mit Baureifmachung von Grundstücken gefördert. Bei eigengenutzten wohnraumbezogenen Projekten liegt der Regelfördersatz bei 30 %. Der Höchstbetrag pro Wohneinheit beträgt grundsätzlich 20.000 € (Modernisierung/Neubau), bei Umnutzungen bis zu 50.000 €. Für den Förderschwerpunkt Wohnen/Innenentwicklung wird etwa die Hälfte der zur Verfügung stehenden Mittel im Jahresprogramm 2023 eingesetzt.

Im Förderschwerpunkt Arbeiten werden vorrangig Projekte unterstützt, die zur Entflechtung störender Gemengelagen im Ortskern beitragen. Darüber hinaus sind Projekte von kleinen und mittleren Unternehmen, die zum Erhalt der dezentralen Wirtschaftsstruktur sowie zur Sicherung und Schaffung von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen beitragen, förderfähig. Zu beachten ist, dass ab diesem Programmjahr Neubauprojekte in diesem Förderschwerpunkt nur noch förderfähig sind, sofern die Tragwerkskonstruktion aus einem CO<sub>2</sub>-speichernden Material besteht.

CO<sub>2</sub>-Speicherzuschlag
Wer bei Projekten überwiegend ressourcenschonende, CO<sub>2</sub> bindende Baustoffe im Tragwerk wie z.B. Holz einsetzt, kann grundsätzlich einen Förderzuschlag von 5 %-Punkten auf den Regelfördersatz und eine erhöhte Maximalförderung bekommen, sofern dies nach beihilferechtlichen Bestimmungen möglich ist.

Antragsverfahren
Anträge auf Aufnahme in das Förderprogramm können ausschließlich von den Städten/Gemeinden gestellt werden. Diese Aufnahmeanträge enthalten auch die privaten Projekte.

Das MLR entscheidet im Frühjahr 2023 über die Aufnahme in das ELR.

Daher ist es notwendig, dass die Unterlagen zu den privaten Projekten bis spätestens 12.09.2022 bei der Gemeinde vorliegen.

Sollten Sie ein Projekt planen, für das eine Förderung in Frage kommen könnte, so wenden Sie sich an Frau Sylvia Kranz, Tel. 07128/925-30, E-Mail: s.kranz@sonnenbuehl.de, um die erforderlichen Unterlagen abzustimmen.

Es können nur Projekte zur Förderung vorgeschlagen werden, die zeitnah im Anschluss an die Förderentscheidung im Frühjahr 2023 umgesetzt und davor nicht begonnen worden sind.

Weitere allgemeine Informationen über die Fördervorrausetzungen, die Förderhöhe und das Verfahren zur Antragstellung finden Sie unter https://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unsere-themen/laendlicher-raum/foerderung/elr/ oder unter Info Antragstellung bei https://rp.baden-wuerttemberg.de/themen/land/elr/seiten/elr-antragstellung/

Gemeinde Sonnenbühl, 28.06.2022

FTTB-Ausbau im Gewerbegebiet „Am Trieb“ und Backbone-Ausbau Undingen-Genkingen Meldung vom 23. Juni 2022

In der zukünftigen Breitband-Infrastruktur spielen Glasfaserkabel eine große Rolle. Um eine hohe Bandbreite bei den Teilnehmeranschlüssen zu erreichen, arbeiten die Netzbetreiber daran, die "letzte Meile" im Festnetz von der reinen Kupferverkabelung auf Glasfaserverkabelung umzubauen. Die "letzte Meile" bezeichnet die Strecke der Leitung von der Vermittlungsstelle bis zum Teilnehmeranschluss beim Kunden (Fibre-To-The-Building). Als Backbone (deutsch: Rückgrat, Hauptstrang, Basisnetz) wird ein Bereich eines Telekommunikationsnetzes genannt, der besonders hohe Bandbreiten aufweist. Dessen Aufgabe ist es, die Verbindung zwischen mehreren, unabhängigen Netzwerken herzustellen. Für das Backbone werden Glasfaserkabel verwendet, die besonders große Datenmengen transportieren können. Für Internetznutzer sind Backbones wichtig, da sie hohe Geschwindigkeiten ihres Anschlusses ermöglichen. Die Gemeinde Sonnenbühl führte im Gewerbegebiet „Am Trieb“ einen FTTB-Ausbau und einen Backbone-Ausbau Undingen-Genkingen durch. Beide Maßnahmen sind zwischenzeitlich abgeschlossen. Die dort ansässigen Gewerbebetriebe wurden hierdurch an das hochleistungsfähige Glasfasernetz angeschlossen. Die Bauleistung umfasste sämtliche Tiefbauarbeiten zur Herstellung der Leerrohrtrasse inkl. Kabelzug sowie die Vorstreckungen der Hausanschlüsse bis zum jeweiligen Gebäude inklusive Kabelzugarbeiten und Inbetriebnahme. Das Land Baden-Württemberg stellt im Rahmen des Landesförderprogramms Breitband Mittel für den Ausbau des Breitbandnetzes zur Verfügung. Das Projekt Backbone-Ausbau Undingen-Genkingen in Sonnenbühl wurde in Höhe von 247.667,50 Euro, das Projekt FTTB-Ausbau im Gewerbegebiet „Am Trieb“ in Sonnenbühl in Höhe von 156.195,00 Euro aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg gefördert. Der Zugang zu schnellem Internet ist heute ein sehr wichtiger Standortfaktor für alle Unternehmen und Bürger. Außerdem ist eine gute Breitbandversorgung ein wichtiger Schlüssel dafür, dass der ländliche Raum auch in Zukunft gegenüber den Ballungsgebieten nicht ins Hintertreffen gerät und damit konkurrenzfähig bleibt.
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Wichtige Information: Die Ortschaftsverwaltungen in Erpfingen und Willmandingen sind vorerst nur eingeschränkt für Sie da! Meldung vom 01. Juni 2022

Bitte beachten Sie:

Die Ortschaftsverwaltung in Erpfingen ist ab Juni 2022 vorerst nur noch freitags (ab 10.06.2022) für Sie besetzt.
Auch die Ortschaftsverwaltung Willmandingen hat ab Juni 2022, ebenfalls vorerst, nur noch dienstags (09.00 bis 11.00 Uhr und 16.00 bis 19.00 Uhr) für Sie geöffnet.
Mit all Ihren Anliegen wenden Sie sich bitte an die Hauptverwaltung in Undingen (07128 925-0) oder an die Ortschaftsverwaltung Genkingen (07128 925-940).Wir helfen Ihnen gerne weiter!
Liegt Ihr Dokument noch in Erpfingen zur Abholung? Dann rufen Sie doch bitte kurz bei uns an, damit wir schauen können, wo ihr Dokument ist und Sie nicht umsonst ins Rathaus kommen (07128 925-0).
Wir hoffen, wir können schnellstmöglich wieder in allen Ortschaftsverwaltungen für Sie da sein.
Gemeindeverwaltung Sonnenbühl

Sonnenbühler Hockete findet 2022 nicht statt Meldung vom 25. April 2022