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3. Holunder und Schlehe

Der Holunderbusch ist eine jahrtausendealte Kulturpflanze, die schon 
seit jeher charakteristisch für die Flora der Schwäbischen Alb ist. Schon 
Hippokrates (460-377 v. Chr.) pries die Heilkraft des Holunders.
Den Kelten und Germanen galt der Holunder als heiliger Baum, in dem 
die guten Hausgeister wohnen und Haus und Bewohner vor Schaden 
schützen. Im Rahmen der Christianisierung wurde aus dem heiligen 
Baum ein Baum des Teufels.
Heute erfreuen wir uns an den zarten, weißen Blüten, die zu Gelee, Tee, 
Holunderblüten-Pfannkuchen oder Sirup verarbeitet werden. Aus den 
dunklen Beeren entstehen Säfte, Liköre und Gelees.
Auch die Schlehe galt als Schutzpflanze und sollte Hexen und böse 
Geister fernhalten. Daher ist sie noch heute oft in Höfen oder auf 
Weiden zu finden. Ihre dunklen Früchte werden gerne zu 
aromatischem Saft, Likör oder Marmelade verarbeitet.