Hohe Waldbrandgefahr: Grill- und Feuerstellen bis auf Weiteres gesperrt
Die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen erhöhen die Waldbrandgefahr in Sonnenbühl erheblich. Die Gemeinde erklärt deshalb sämtliche Grill- und Feuerstellen im Wald sowie im unmittelbaren Gefährdungsbereich bis auf Weiteres für gesperrt.
Der Waldbrandgefahrenindex liegt derzeit bei Stufe 4 von 5. Durch die trockene Vegetation und die ausgedörrten Böden genügt bereits ein kleiner Funke, um trockenes Gras, Laub oder Holz zu entzünden. Besonders gefährdet sind lichte Bereiche entlang von Straßen und Wegen, Waldparkplätze sowie Grillstellen.
Unter natürlichen Bedingungen entstehen Wald- und Flächenbrände in den seltensten Fällen. Die Mehrzahl der Brände wird beispielsweise durch wilde Verbrennungen, Grill- oder Lagerfeuer, achtlos weggeworfene Zigarettenstummel oder vorsätzliche Brandstiftungen hervorgerufen. Glasflaschen und Glasscherben können durch die Bündelung der Sonnenstrahlen wie ein Brennglas wirken und trockenes Gras, Laub oder Holz entzünden. Auch auf Waldböden oder Grasflächen abgestellte Fahrzeuge mit heißen Katalysatoren stellen eine erhebliche Brandgefährdung dar.
Wir bitten alle Mitbürger/Innen und Gäste, die geltenden Regelungen einzuhalten, besonders achtsam zu sein und auf offene Flammen sowie jegliche Feuer im Wald und im Umkreis von 100 Metern zum Wald zu verzichten. Ziel ist es, das Risiko von Waldbränden so gering wie möglich zu halten. Unabhängig von der aktuellen Gefahrenlage weist die Gemeinde darauf hin, dass das Rauchen sowie das Entzünden offenen Feuers im Wald vom 1. März bis zum 31. Oktober grundsätzlich verboten sind.
Die Entwicklung der Waldbrandgefahr wird laufend beobachtet. Die Gemeindeverwaltung prüft die Situation regelmäßig und wird die Einschränkungen aufheben, sobald sich die Lage nachhaltig entspannt hat.
Wer Rauch, ein Feuer oder verdächtige Brandgerüche im Wald bemerkt, sollte umgehend die Feuerwehr über den Notruf 112 verständigen. Je früher ein Brand entdeckt wird, desto größer sind die Chancen, eine Ausbreitung zu verhindern.
Wir danken für Ihre Mithilfe und Ihr Verständnis
Ihre Gemeindeverwaltung
