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Respekt vor dem Wild

Es gibt derzeit viele Einschränkungen im täglichen Leben. Was uns Menschen zunächst bleibt, ist die Natur. Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass sie das „Wohnzimmer“ vieler wildlebender Tiere ist. Der gute Vorsatz, die Abstandsregeln zu wahren, veranlasst Erholungssuchende vermehrt abgelegene Bereiche in Wald und Flur, oft auch abseits von Wegen, aufzusuchen. Vielfach wird nicht daran gedacht, dass dabei in „Wohn- und Schlafzimmer“ der heimischen Wildtiere eingedrungen wird und diese massiv in ihrer Ruhe gestört werden. Viele Wildtiere leben in den Wintermonaten auf Sparflamme. Sie fahren unabhängig von der Witterung ihren Stoffwechsel herunter und passen sich so an den Nahrungsengpass an. Jede Störung bringt dieses System in Unordnung und führt zu erhöhtem Energieverbrauch. Bei geschlossener Schneedecke kann Ruhestörung auch den Tod bedeuten.

Deshalb appelliert die Gemeinde Sonnenbühl an Spaziergänger, Mountainbiker, Langläufer, Schneeschuhwanderer und Naturfreunde, die sich draußen bewegen:

Bleiben Sie auf den Wegen und Loipen. Nehmen Sie ihre Hunde an die Leine, bewegen Sie sich bei Tageslicht im Freien, nach Möglichkeit nicht bei Dunkelheit mit Stirnlampen, reflektierender Kleidung oder blinkenden Hundehalsbändern. Nehmen Sie so Rücksicht auf Wildtiere in Feld und Wald. Wer sich ruhig verhält und Zeit und vielleicht sogar ein Fernglas mitbringt, kann sich mit ein bisschen Glück am wunderbaren Anblick von Wildtieren erfreuen.

Das Wild und die Natur dankt es Ihnen!

(Erstellt am 17. Februar 2021)