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Gemeinsame Leistung und Würdigung in der JES-Gemeinde Sonnenbühl
Eltern, Mentoren und Jugendliche feiern das gemeinsame Engagement
5. Projekt dieser Art durchgeführt: Jes-Projekt 2010 (Jugend-engagiert-sich)
Ein weiteres jes-Projekt (Jugend-engagiert-sich) ist am Ostermontag im Ostereimuseum in Sonnenbühl zu Ende gegangen. Die 8 Teilnehmerinnen haben die erforderlichen 40 Stunden und mehr erreicht. Erstmals wurden in einer gemeinsamen Feier alle JESler aus ganz Sonnenbühl durch Bürgermeister Uwe Morgenstern geehrt. Die Gemeinde Sonnenbühl ist seit 2008 ausgewiesene JES-Gemeinde, die mit der Marke ‚jes’ eigenständig diese Projekte durchführen darf und führt diese Ehrungen jährlich durch.
Im Rahmen einer Feierstunde am Dienstag, 27.4.2010, im Rathaus Sonnenbühl-Undingen um 18.30 Uhr, erhielten die jungen Damen Carina Werner, Lara Wütz, Theresa Bez, Vreni Göbel, Rebekka Emde, Sarah Schweikardt, Anne Bez und Kathrin Geckeler aus Erpfingen ihre Urkunden von Bürgermeister Uwe Morgenstern und Museumsleiterin Anna Barkefeld. Die anderen Undinger und Erpfinger JESler Fabian und Dominik Maichle, Maxi Letsche, Annika Higgins, Patrick Kampf, sowie Sandra Binz und Alissa Großmann durch Bürgermeister und Jugendarbeiter Michael Nehring.
Für das Ostereimuseum ist es ein kleines Jubiläum. Es war das 5. Projekt, das in den letzten Jahren durchgeführt wurde. Diese Projekte zeichnen sich dadurch aus, dass in einer Gemeinde ehrenamtliche Arbeit von Jugendlichen geleistet wird. In Bezug auf das Museum bedeutet es beispielsweise, dass die jungen Menschen sowohl die interne tägliche Museumsarbeit kennen lernen, als auch den vielfältigen und vielschichtigen Umgang mit Besuchern, Presse und Öffentlichkeit.
Die zum Teil eigenständig durchgeführten Aufgaben stärken verantwortliches Handeln der Einzelnen für die Gemeinschaft und für eine öffentliche Einrichtung wie das Museum.
Alle Mädchen hatten bereits in den letzten Jahren an diesen Projekten teilgenommen, so dass sie diesmal zum Teil recht anspruchsvolle Aufgaben übernehmen konnten. Deshalb ist es wichtig, dieses Engagement zu würdigen. Anna Barkefeld, jes-Mentorin: „Die Begeisterung, mit der die Mädchen sich einsetzen, für die Sache, für das Haus, für die Menschen ist beachtenswert und trägt das Projekt entscheidend.“
Die anderen 7 JESler in Sonnenbühl halfen bei der Umsetzung von kulturellen Projekten wie z.B. einem Figurentheater für Kinder, einem Musicalkonzert, der Sonnenblumensamenverteilaktion, dem Sonnenbühler Kinderferienfest und auf dem Sonnenhof, Undingen in Zusammenarbeit mit dem Verein Blumenwiesenalb e.V.
Der Bürgermeister Uwe Morgenstern führte aus: „Jes-Projekte sind eine sehr gute Sache, die auch die Verwaltung zu schätzen weiß. Die Ehrung hat ihre Berechtigung. Insgesamt wurden in beiden Projekten fast 700 Stunden ehrenamtlicher Arbeit der Jugendlichen geleistet.“
Ca. 25 Eltern, Pfarrer Herrn Kurz, da an der Evangelischen Kirche von JESlern Vandalismusschäden entfernt wurden, sowie die beiden Ortsvorsteher von Erpfingen Herr Herrmann und Herr Dieth von Undingen wohnten der Würdigung bei und brachten durch ihre Anwesenheit zum Ausdruck, wie sehr der Wert des Engagements der Kinder und Jugendlichen geschätzt wird.
Jugendarbeiter Herr Nehring, der mit 7 alten Jesler und 13 neuen Jesler für 2010 zugegen war begleitet seit 8 Jahren JES-Projekte und sagte zu den Jugendlichen und Eltern: „Ehrenamt ist wichtig, um sich in die Gesellschaft einzubringen. Und es ist wichtig damit und dadurch Zeit in Jugendliche zu investieren.“
In einem gemeinsamen Bild mit den alten und einem Teil der neuen Jesler wurde das gemeinsame Handeln in Sonnenbühl dokumentiert. Die neuen Jesler erhielten ein schwarzes Projekt-T-Shirt für den kommenden Einsatz im Jahr 2010 mit dem bekannten, aber etwas abgeänderten Titel: JES-we can!
In der gesamten zurückliegenden Projekten von JES in Sonnenbühl wurden schätzungsweise
3.500 Stunden für Sonnenbühl erbracht. Eine stolze Leistung und es geht weiter.
Anna Barkefeld und Michael Nehring